Rückfahrt nach Passau

 

Da wir nur eine Woche nach Budapest gebraucht hatten, war für die Rückfahrt genügend Zeit unterwegs Stadtbesichtigungen und Badepausen einzuplanen.

Statt über die Donauinsel zu fahren, sind wir allerdings auf dem rechten Ufer durch bis Esztergom und dann weiter nach Komárom. Unterwegs gibt es genügend Möglichkeiten der Badepausen , überraschende Fahrtbegleiter und natürlich viele Gelegenheiten idyllisch zu übernachten. Das geht aber nur, wenn man genügend Autan zur Bekämpfung der Stechmücken dabei hat. Es sollte selbstverständlich sein, seinen Übernachtungsplatz sauber und unbeschädigt  zu verlassen.

Ab Komárom geht es jetzt nicht über die Brücke in die Tschechei zurück, sondern weit weg vom rechten Donauufer weiter nach Ács. Der Radweg schlägt hier mächtige Haken, aber das ist landschaftsbedingt. Es gibt keine anderen Möglichkeiten und die Strasse ist sehr ruhig.

Von Ács nach Györ sind es 30 km, durch weite Feld und Wiesenlandschaften, aber immer mit Schattenmöglichkeiten.

Nach der Übernachtung auf dem Campingplatz ( Beschilderung sehr wiedersprüchlich) eine kurze Stadtbesichtigung dann noch ein kleiner Schock um 10 Uhr morgens ein Grund mehr einen der zahlreichen Badeseen aufzusuchen. 12 km weiter in Dunaszeg gibt es die nächste Gelegenheit.

Weiter an Ásványráro vorbei nach Lipót ( Badesee), über Püski nach Halászi. Zum Übernachten haben wir hier den Radweg verlassen und sind nach Dunasziget rechts abgebogen.

In Dunakiliti gibt es dann wieder einen Campingplatz.

Von hier bis Bratislava über Rajka sind es nur noch ca. 30 km. Der altbekannte Blick auf die Stadt und wir befinden uns wieder auf dem Radweg zurück nach Wien.

Zuvor aber dieses mal auf dem Radweg unter der D2 durch, bequem am Stadtrand entlang zur Grenze zurück. Hier dann auf die Autofahrspur wechseln und nicht versuchen den Weg bis zum Ende zu fahren. Die tschechischen Grenzer können ganz schön laut werden, wenn sie der Ansicht sind, man wollte sich durchschmuggeln.

Nach der Grenze zurück nach Hainburg immer dem Radweg folgen. Hinter Hainburg wieder über die 2 km lange Brücke auf die linke Donauseite. Diese Brücke überspannt die gesamte Donau - Auen in dieser Gegend. Von hier oben gibt es einen herrlichen Blick zurück nach Hainburg

Und dann geht es auch schon weiter Richtung Wien immer auf dem Damm entlang, , vorbei an den Altarmen der Donau, ab Stapfenreuth 30 km ohne Ortschaft bis zur Ölraffinerie in Lobau.

Ab Wien dann am rechten Ufer zurück bis Krems. Unterwegs in Traismauer Besichtigung des Saurierparks und Übernachtung auf einem kleinen, aber sehr sauberen Campingplatz im Ort Traismauer.

Ab Krems dann nicht durch die Wachau am linken Ufer sondern weiter am rechten Ufer.

Kurz vor Rossatz an der Fähreanlegestelle dann der erwartete Ausblick nach Dürrnstein

Weiter durch Obstplantagen nach Melk. Ab hier weiter auf der rechten Seite über Ybbs nach Grein. Um nach Grein zu kommen, die Brücke über die Donau überqueren und anschließend rechts nach Grein. Ansonsten links auf dem Radweg weiter Richtung Mauthausen. Wer will kann auch wie wir geradeaus weiter fahren und nicht die Brücke bei Grein überqueren. Auf diesem Weg kommt man nach Wallsee und kann dort am Kraftwerk die Donau wieder überqueren.

Dann geht es wieder zurück nach Linz und weiter nach Aschach, vorbei an vielen kleinen Dörfern und Städten, links und rechts der Donau., vorbei an vielen Sehenswürdigkeiten und manch skurrilen Museen und anderen Dingen.

In Aschach bzw. kurz hinter dem Ort wird wieder übernachtet und dann geht es zum Endspurt Richtung Passau. Bei Schlögen wieder die erste Fähre, damit wird der Bauer auf der anderen Seite unterstützt, der diese Fähre zum Nebenerwerb betreibt.

Ab da ist es nicht mehr weit bis Passau und zum Auto, dass auch nach 3 Wochen unbeschädigt noch da steht. Ein letzter Wink wehmütig zurück, zu einem wirklich fantastischen Urlaub und ab geht es nach Hause.