Trichogaster leeri, Mosaikfadenfisch

Herkunft: Malaysia, Borneo, Sumatra

Temperatur ( °C ):  24-28°C Härte ( °dGH ):

Grösse ( cm ):  12  pH - Wert: 7

 

Der Mosaikfadenfisch gilt als eine der beliebtesten Labyrinther in unseren Aquarien. Die angegebene Größe wird nur in entsprechend großen Aquarien erreicht, ansonsten bleiben die Tiere unter zehn cm. Eine Vergesellschaftung dieser sehr ruhigen Art sollte nur mit nicht so hektischen Fischen vorgenommen werden. 

An die Wasserbeschaffenheit werden kaum besondere Ansprüche gestellt. Die Temperatur sollte möglichst nicht unter 24° C sinken, da die Tiere sonst nicht ihre ganze Farbenpracht zeigen. Alles angebotene Futter wird problemlos angenommen.

Die Geschlechter sind gut zu unterscheiden. Die Beflossung der Männchen ist weit prächtiger als die der Weibchen. Bei letzteren ist die Rückenflosse kurz und abgerundet, während sie bei den Männchen spitz ausgezogen ist. Je nach Konstitution und Wohlbefinden besitzen die Männchen eine mehr oder minder orange bis rot leuchtende Kehle.

Zur Zucht eignen sich Aquarien ab 80 cm Länge. Das Schaumnest wird gerne zwischen Pflanzen gebaut. Nach der Eiablage sollte das Weibchen besser entfernt werden, da die brutpflegenden Männchen oftmals recht ruppig reagieren. Für die Zucht sollte man weiches, leicht saures Wasser verwenden. Die Aufzucht der Jungfische erfolgt anfangs am besten mit Infusorien, später können auch frisch geschlüpfte Artemia-Nauplien verabreicht werden.


Gattungsinformationen:
Die Gattung TRICHOGASTER, von Bloch 1801 aufgestellt, umfasst vier Arten. Sie sind mit den Colisa-Arten verwandt, die ebenfalls zur Unterfamilie der Trichogasterinae gehören. 

Mit 12 - 20 cm Länge werden sie in der Regel deutlich größer als Tiere aus der Gattung Colisa. Man sollte ihnen aus diesem Grunde etwas größere Aquarien bieten. Neben dem freien Schwimmraum im Vordergrund biete man ihnen dichte Bepflanzung an den Seiten und im hinteren Bereich des Beckens. Auch Schwimmpflanzen sollten nicht fehlen. Derartig eingerichtete Aquarien kommen ihrem natürlichen Lebensraum am nächsten, denn auch hier leben sie im allgemeinen in stark verkrauteten Gewässern.

Die Männchen bauen relativ große Schaumnester, die 15 - 25 cm im Durchmesser erreichen können. Sie werden an strömungsarmen Stellen, meist im Pflanzendickicht, errichtet. 

Wie bei allen Labyrinthfischen sollte darauf geachtet werden, dass die Raumtemperatur auf längere Zeit nicht unter 20° C sinkt, da diese Lungenatmer sich in diesem Fall auch erkälten können.

Insgesamt ist die Pflege dieser imposanten Tiere unproblematisch. An das Wasser wie auch ans Futter werden keine besondere Ansprüche gestellt. Will man sie nachzüchten, muss vorher überlegt werden, wohin man die Jungtiere abgeben kann. Die Nachkommen können außerordentlich zahlreich sein. Tiere dieser Gattung können bei zusagenden Pflegebedingungen fünf bis acht Jahre alt werden.