Python regius, Königspython, Ballschlange

 

Beschreiber, Jahr:

(Shaw 1802)
Python, Daudin 1803; Echte Python. Eine Gattung mit mindestens 10 Arten.

Gefährdung:

Diese Art ist vom Aussterben bedroht.

Beschreibung:

Der kegelförmige Kopf setzt sich vom dem stämmigen kräftigen Körper und dem kurzem kegelförmigen Schwanz gut ab. Braune oder bläulichbraune Grundfarbe mit einem Muster aus eiförmigen Flecken verschiedener Färbungen an den Flanken, die meist gelb enthalten. Ein schmaler gelber Streifen vom Hals bis zur Nasenspitze. Darunter bis zum Maulspalt ein dunkles Band. Der Bauch ist cremefarben. Er ist der kleinste der der afrikanischen Pythons. Normalerweise nicht über 150 cm lang, kann 200 cm werden.

Verbreitung:

West- bis Zentralafrika; Sierra Leone, Togo, Senegal und Gambia.

Lebensweise:

Trockene Waldgebiete und Savannen sind sein Lebensraum. Bei Belästigung oder Gefahr rollt er sich zu einer unlösbaren Kugel zusammen in deren Mitte sich der Kopf befindet. Im Geäst liegt er ebenfalls mit ballartig gelegten Körperschlingen wobei der Kopf zu etwa einem Viertel herausragt. Aus dieser Haltung wird die Beute gejagt und auch gefressen. Er verkriecht sich oft in Baumspalten. Während der Trockenzeiten geht er in einen Ruhezustand. Mehr dämmerungs- als tagaktiv.

Nahrung:

Sie besteht aus Kleinnagern und Vögeln. Bevorzugt werden Renn- und Springmäuse gejagt.

Fortpflanzung:

In der Zeit von Februar bis März findet die Paarung statt. Die Eiablage dann von März bis Mai. Nur aus 2 - 8 großen Eiern mit ca. 5 x 7 cm bestehen die zusammengeklebten Gelege. Sie werden meist nachts abgelegt. Das Weibchen brütet sie unter ihren Körperschlingen gut 3 Monate aus. Beim Schlüpfen sind die Jungen zwischen 23 und 43 cm lang.

Allgemein:

Er ist auch als Ballpython oder Ballschlange bekannt, weil er sich bei Beunruhigung zu einer festen Kugel zusammenrollt. Da seine Haut äußerst beliebt ist und er wegen seiner Zeichnung auch bei Terrarianern hoch im Kurs steht, ist er inzwischen vom Aussterben bedroht. Eine der friedfertigsten Riesenschlangen.

Haltung

Die Terrarientemperatur beträgt 26 - 32 Grad C. Eine Besonnungsmöglichkeit sollte vorgesehen werden. Er wurde im Terrarium schon nachgezogen.