Cichlasoma salvini, Salvinis Buntbarsch

Herkunft: S-Mexico, Guatemala, Honduras

Temperatur ( °C ): 22-26°C  Härte ( °dGH ):

Grösse ( cm ):  15  pH - Wert: 7

 

Das natürliche Verbreitungsgebiet dieses farbenprächtigen Buntbarsches liegt in den zum Atlantik fließenden Flüssen und Seen Mexikos und Guatemalas. In ihrem Verbreitungsgebiet haben sich unterschiedlich gefärbte Lokalformen ausgebildet, von denen in unseren Aquarien meist die gelbe oder orangerote Form gehalten wird.

Um die Tiere optimal zu pflegen, empfiehlt sich die Hälterung in Aquarien ab 120 cm Länge, die mit dunklem Bodengrund und einigen Höhlen aus Steinen und großen Moorkienwurzeln ausgestattet sein sollten. Da von den Tieren auch in ihrer natürlichen Umgebung Gewässer mit den unterschiedlichsten Wasserwerten besiedelt werden, bereitet eine Anpassung an die hier üblichen Wasserwerte kaum Probleme. Da die Tiere stark wühlen, ist der Einsatz von Pflanzen nur in Töpfen zu empfehlen, wobei darauf zu achten ist, daß nur hartblättrige Arten verwendet werden.

Eine Unterscheidung der Geschlechter bei erwachsenen Tieren ist anhand der länger ausgezogenen Beflossung der Männchen gut möglich. Die Zucht des paarbildenden Offenbrüters ist bei harmonisierenden Tieren nicht sehr schwierig. Nach dem Putzen eines geeigneten Laichsubstrats werden bis zu 500 Eier abgesetzt, die von beiden Elterntieren bewacht werden. Bei 27° C schlüpfen nach drei Tagen die Larven, die in vorher ausgehobene Gruben umgebettet werden. Nach weiteren fünf Tagen schwimmen die Jungtiere unter Führung der Eltern frei und können mit Artemia-Nauplien oder feingeriebenem Flockenfutter ernährt werden.


Gattungsinformationen:
Unter dem Gattungsnamen CICHLASOMA wurden in der zurückliegenden Zeit die meisten größeren süd- und mittelamerikanischen Buntbarsche zusammengefaßt. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Mexiko bis nach Argentinien, wobei die unterschiedlichsten Biotope besiedelt werden.

Mehrere Revisionen der Gattung splitteten die unterschiedlichen Formenkreise in die heute bekannten Sektionen, wie z.B. Theraps, Parapetenia, Thorichthys oder Guapotes, auf. Einige dieser Sektionen sind oder werden in naher Zukunft in den Rang einer Gattungsbezeichnung gestellt.

Für die Pflege dieser farbenprächtigen Zierfische werden aufgrund der zu erwartenden Endgröße Aquarien ab 120 cm benötigt. Diese sollten mit einer gut gegliederten Beckeneinrichtung aus Steinen und Moorkienholz versehen sein, die es den Fischen ermöglicht, Reviere aufzubauen. Eine Vergesellschaftung mit anderen Fischen bereitet, wenn man auf die Körpergröße Rücksicht nimmt, meist keinerlei Probleme. Am besten vergesellschaftet man Großcichliden mit unterschiedlichem Aussehen und Verhalten, wobei auch hier zu beachten ist, daß jedes Paar die Möglichkeit der Revierbildung im Aquarium haben muß.

Da die Tiere oftmals großvolumige Grabungstätigkeiten vornehmen, empfiehlt es sich, die Beckendekoration fest auf dem Boden zu verankern. Auf eine Bepflanzung kann in der Regel verzichtet werden, ansonsten empfiehlt es sich, hartblättrige Pflanzen in Blumentöpfe zu setzen.

An die Wasserzusammensetzung werden kaum Ansprüche gestellt. Das Aquarium sollte auf jeden Fall mit einem leistungsstarken Filter ausgestattet sein.